Sicherheit für Konstruktion und Kosten

Statik und Tragwerksplanung

Ein Statiker bzw. Tragwerkplaner sorgt dafür, dass dein Gebäude nicht nur entworfen, sondern auch tragfähig und wirtschaftlich gebaut werden kann. Lasten, Materialien und Details werden so berechnet, dass Konstruktion, Bauablauf und Kosten zusammenpassen – vom Einfamilienhaus bis zum komplexen Umbau im Bestand.
Bereits über 100 Auftraggeber vertrauen
der Scales Architekten GmbH
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Sicherheit für Konstruktion und Kosten

Statik und Tragwerksplanung

Ein Statiker bzw. Tragwerkplaner sorgt dafür, dass dein Gebäude nicht nur entworfen, sondern auch tragfähig und wirtschaftlich gebaut werden kann. Lasten, Materialien und Details werden so berechnet, dass Konstruktion, Bauablauf und Kosten zusammenpassen – vom Einfamilienhaus bis zum komplexen Umbau im Bestand.

Bereits über 100 Auftraggeber vertrauen der Scales Architekten GmbH
Was für ein sicheres Tragwerk notwendig ist

Leistungen in Statik und Tragwerksplanung

Eine gute Tragwerksplanung entscheidet früh, wie tragfähig, flexibel und wirtschaftlich dein Gebäude wird. Von der ersten statischen Vordimensionierung über Nachweise bis hin zu Detailfragen im Bestand werden alle Bauteile so geplant, dass sie zusammenarbeiten – mit Blick auf Sicherheit, Materialeinsatz und Ausführung.

Statische Vorbemessung

Frühe Berechnungen zeigen, welche Tragstruktur für dein Projekt geeignet und sinnvoll ist.

Tragwerksplanung Neubau

Decken, Wände, Stützen und Fundamente werden für dein Gebäude durchgerechnet und nachgewiesen.

Tragwerksplanung im Bestand

Bestehende Konstruktionen werden geprüft und für Umbau, Abbruch und Verstärkung bewertet.

Detailnachweise & Anschlüsse

Knotenpunkte, Durchbrüche und Anschlüsse werden konstruktiv sauber gelöst und nachgewiesen.

Bewehrungs- und Schalpläne

Pläne für Betonbauteile sorgen dafür, dass Bewehrung und Geometrie präzise umgesetzt werden können.

Erwartungsbruch – Statik / Tragwerk

Tragwerksfragen auf der Baustelle werden geklärt, Änderungen bewertet und konstruktiv abgesichert.
Wenn „das hat immer so gehalten“ zur Argumentation wird

Warum Statik mehr ist als Bauchgefühl

Nur weil ein Gebäude bisher stand oder eine Konstruktion bei anderen Projekten funktioniert hat, heißt das nicht, dass dein Vorhaben automatisch sicher ist. Jede Nutzung, jede Last, jeder Umbau und jedes Material hat eigene Anforderungen, die ohne fundierte Tragwerksplanung leicht unterschätzt werden.

Erfahrungssätze

„Das haben wir schon immer so gemacht“ ersetzt keine Berechnung – besonders nicht bei neuen Lasten oder anderen Spannweiten.

Bestandsvertrauen

Altbauten wirken massiv, doch tatsächliche Tragreserven, Schäden oder frühere Eingriffe sind oft unbekannt.

Standarddetails

Katalogdetails passen nicht zu jedem Bauvorhaben. Ohne Anpassung an Statik und Geometrie entstehen Schwachstellen.

Zwischen Entwurfsideen und Baustellenrealität

Wenn Tragwerksfragen nebenbei entschieden werden

Im Entwurf entstehen Formen, Auskragungen und große Öffnungen, die beeindruckend aussehen – aber kaum jemand spricht früh über Tragfähigkeit, Durchbiegung oder Rissbreiten. Auf der Baustelle tauchen dann Fragen auf, die eigentlich im Plan gelöst sein müssten.

Gleichzeitig werden Leitungen, Schächte und Öffnungen dort platziert, wo sie gerade „gut passen“, ohne Rücksicht auf tragende Bauteile. So entstehen Konflikte zwischen Ausbau, Technik und Statik, die erst sichtbar werden, wenn bereits gebaut wird – und dann teuer korrigiert werden müssen.

Planungslücken

Tragende und nicht tragende Bauteile werden verwechselt, Durchbrüche ohne Abstimmung hergestellt.

Umbau im Bestand

Wände werden entfernt oder geöffnet, ohne zu wissen, welche Lasten sie wirklich tragen.

Zeitdruck

Statikentscheidungen sollen kurzfristig fallen, obwohl Grundlagen und Varianten nicht ausreichend geprüft sind.

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Was fehlende oder späte Tragwerksplanung auslöst

Wer Statik und Tragwerksplanung als Pflichtübung am Rand behandelt, riskiert Verzögerungen, Mehrkosten und im schlimmsten Fall sicherheitsrelevante Mängel. Korrekturen in der Bauphase sind aufwendig, Eingriffe im Bestand heikel und Nachbesserungen unter Zeitdruck selten optimal.

Tragwerksplanung als fester Teil des Projekts

Sichere Statik in vier Phasen

Statt Statik am Ende „überzuhelfen“, wird Tragwerksplanung von Beginn an mitgedacht: von der Grundstruktur über Nachweise bis zur Begleitung auf der Baustelle. So entsteht ein Tragwerk, das zum Entwurf, zur Nutzung und zum Budget passt.

Phase 1

Grundstruktur

Lasten, Spannweiten und Tragsysteme werden früh betrachtet. Es entsteht ein Vorschlag für das Tragwerk, der Entwurfsideen und Bauweise zusammenführt und Reserven für spätere Anpassungen berücksichtigt.

Phase 2

Berechnung & Nachweise

Bauteile werden berechnet, Nachweise zu Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Stabilität geführt. Die Ergebnisse fließen in Pläne und Detailausbildung ein und schaffen eine verlässliche Grundlage für weitere Planung.

Phase 3

Ausführungsplanung

Schal- und Bewehrungspläne sowie Angaben zu Anschlüssen, Durchbrüchen und Einbauteilen werden erstellt. Schnittstellen zu Architektur, Ausbau und Haustechnik werden abgestimmt, damit Konflikte minimiert werden.

Phase 4

Begleitung im Bau

Auf der Baustelle auftretende Fragen und Änderungen werden statisch bewertet. Notwendige Anpassungen werden geplant, dokumentiert und so umgesetzt, dass Tragfähigkeit und Sicherheit weiterhin gewährleistet sind.

Jetzt Anfragen

Du kannst uns jederzeit in unserem Beratungsbüro besuchen oder für weitere Informationen kontaktieren.

 

Beratung & Erstgespräch

Ob erste Idee, konkrete Planung oder stockendes Projekt – im Gespräch klären wir, was möglich ist und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Tragwerke, die Entwurf und Nutzung tragen

Beispiele für Statik und Tragwerksplanung

Die Case Studies zeigen, wie Tragwerksplanung große Spannweiten, Umbauten im Bestand oder komplexe Nutzungen ermöglicht – ohne Sicherheit, Bauablauf oder Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren.
Architektur im gebauten Zustand

Ausgewählte Referenzen

Die Referenzen zeigen Projekte, in denen Tragwerksplanung eine zentrale Rolle gespielt hat – etwa bei großen Öffnungen, Aufstockungen, Umbauten im Bestand oder anspruchsvollen Decken- und Fassadenkonstruktionen.
hussein-kelani-scales-architekten-Kleine-Gaerten---Hannover-referenz-2
Kleine Gärten
hussein-kelani-scales-architekten-Aerztkekammer-Niedersachsen---Neubau-einer-buero-und-Verwaltungshochhaus-referenz-1
Ärtzekammer NDR
hussein-kelani-scales-architekten-Aerztkekammer-Niedersachsen---Neubau-einer-buero-und-Verwaltungshochhaus-referenz
Ärtzekammer NDR
hussein-kelani-scales-architekten-Lehrte---Umbau-eines-Einfamilienhausese-referenz
Lehrte Umbau
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Kleine Gärten
hussein-kelani-scales-architekten-Baxter-Oncology-GmbH---Simitra-Biopharma---Neubau-einer-Produktionshalle-referenz
Baxter Oncology
So läuft die Tragwerksplanung für dein Projekt ab

Statik in vier Schritten abgestimmt

Damit Entwurf, Technik und Tragwerk zusammen passen, wird die Zusammenarbeit mit dem Statiker in vier Schritte gegliedert. So bleibt transparent, wann welche Informationen gebraucht werden und wie Entscheidungen zur Konstruktion getroffen werden.

Schritt 1

Klärung von Bauaufgabe, Bauweise, Materialien und besonderen Anforderungen an Spannweiten, Öffnungen oder Umbau.

Schritt 2

Vorschlag für Tragsystem und erste Berechnungen, um Varianten zu bewerten und Entwurf sowie Tragwerk aufeinander abzustimmen.

Schritt 3

Ausarbeitung von Nachweisen, Plänen und Details als Grundlage für Genehmigung, Ausführung und Ausschreibung.

Schritt 4

Begleitung in der Bauphase zur Klärung von Änderungen, Durchbrüchen und konstruktiven Fragen auf der Baustelle.

Statiker und Tragwerkplanung

Ein Statiker bzw. Tragwerkplaner ist dafür verantwortlich, dass Gebäude und Konstruktionen Lasten sicher aufnehmen und ableiten können. Während der Entwurf vor allem Raum, Nutzung und Gestaltung definiert, legt die Tragwerksplanung fest, wie Decken, Wände, Stützen und Fundamente konkret aufgebaut werden. Dazu zählen Lastannahmen, Berechnungen, Nachweise und Pläne, die zeigen, dass Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit gewährleistet sind.

Besonders wichtig ist die enge Abstimmung zwischen Architektur und Statik: Nur wenn Tragsystem und Entwurf Hand in Hand gehen, lassen sich große Öffnungen, Auskragungen oder flexible Grundrisse sinnvoll umsetzen. Im Bestand kommt hinzu, dass vorhandene Konstruktionen bewertet und auf ihre Reserven, Schäden und Umbaufähigkeit geprüft werden müssen. Ein erfahrener Tragwerkplaner hilft hier, Risiken realistisch einzuschätzen und sinnvolle Verstärkungs- oder Umbaukonzepte zu entwickeln.

Für Bauherren, Planer und Unternehmen schafft eine professionelle Tragwerksplanung Sicherheit – technisch und wirtschaftlich. Gut durchdachte Konstruktionen reduzieren Materialverbrauch, erleichtern die Ausführung und steigern langfristig die Nutzungsqualität. Gleichzeitig sind sie Grundlage für Genehmigungen, Versicherbarkeit und eine konfliktarme Bauphase.

Fragen zur Statik und Tragwerksplanung

FAQ: Statiker / Tragwerkplaner

Je früher, desto besser. Bereits in der Entwurfsphase hilft ein Statiker, sinnvolle Tragsysteme zu entwickeln und Risiken zu erkennen, bevor aufwendige Planungen oder Ausschreibungen starten.
Im Neubau kann das Tragwerk frei geplant werden. Im Bestand müssen vorhandene Konstruktionen, Schäden, frühere Umbauten und begrenzte Platzverhältnisse berücksichtigt werden – das macht Planung komplexer und individueller.
Auch bei kleineren Baumaßnahmen kann eine Berechnung nötig sein, etwa bei Durchbrüchen, Aufstockungen oder neuen Lasten. Ob ein Nachweis erforderlich ist, hängt von Umfang und Bauordnung ab.
Änderungen müssen statisch bewertet werden. Ungeprüfte Anpassungen an tragenden Bauteilen können Sicherheit und Dauerhaftigkeit gefährden. Ein Statiker sollte solche Änderungen freigeben.
Nicht ohne statische Prüfung. Tragende Wände übernehmen wichtige Aufgaben im System. Öffnungen oder Abbruch erfordern Berechnungen und oft Verstärkungsmaßnahmen, die geplant und überwacht werden müssen.
Gut dimensionierte Tragwerke vermeiden Überdimensionierung und unnötige Materialmengen, ohne Sicherheit zu gefährden. Gleichzeitig reduzieren sie das Risiko teurer Nachrüstungen oder Schäden in der Nutzungsphase.